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ironman süd afrika
Wenigstens kein DNF 04.05.10 Morgen fliegen wir wieder Richtung Deutschland!!!! Unser Urlaub war zwar mehr als schön aber das Thema Ironman wollte ich die letzten 2 Wochen erstmal nicht hören!! Zuerst hatten wir ja das Problem das wir aufgrund der Aschewolke nicht von Deutschland wegkamen, was mich Nervlich schon ziemlich strapaziert hat… Umso glücklicher war ich als es dann am Mittwoch vor 2 Wochen losging!! Donnerstag Abend waren wir dann endlich in Port Elizabeth und konnten uns endlich die Strecke anschauen! Der Indische Ozean hat mich dann doch etwas eingeschüchtert, muss ich ganz ehrlich zugeben… die Wellen sind mehr als hoch und man kommt sich so klein in soooviel Wasser vor ;) Das Wetter wurde auch immer besser. Donnerstags wo wir ankamen regnete es noch sehr stark aber täglich hat sich das Wetter gebessert. Es sollte ja mein erster Start als Profi werden - für mich noch mehr als ungewohnt da ich jetzt schon so viele Jahre als Agegrouper gestartet bin. Sonntag früh ging eigentlich alles sehr schnell und ehe ich mich versah war ich auch schon an der Startlinie aufgestellt in vorderster Reihe vor der „grossen Masse“. Die Spannung war fast unerträglich, die Luft zum schneiden. Das Meer war in die Farben des Sonnenaufgangs getaucht, jeder hatte den Finger schon auf dem Startknopf der Stoppuhr. Dann wurden wir langsam ins Wasser geführt, bis wir etwa bis zur Hüfte im Wasser standen... und dann PENG!! Der Startschuss!!! Das schwimmen verlief sehr schwierig, ích kam mir suuuper langsam vor und es war auch eher ein Kampf ums überleben als schwimmen. Die Wellen waren so hoch das man die Bojen nicht sehen konnte, bzw. nur ab und zu... noch keine Ironmanschwimmstrecke fand ich so schwer!!!! Trotzdem kam ich gar nicht soooooo schlecht aus dem Wasser, mit 1:02 lief ich Richtung der Wechselzone und ab auf´s Rad. Die Radstrecke lag mir eigentlich sehr gut, eine wellige Strecke, die aus drei Runden bestand. Ich bin relativ konstant gefahren, jedoch der Asphalt ist hier sehr schlecht, rau und voller Schlaglöcher, dadurch hat sich auf der dritten Runde mein Auflieger gelöst und ich konnte nur noch voll im Wind fahren, zu allem Übel wurde es auch immer heisser (der heißeste Tag von unserem gesamten Aufenthalt!! - verdammt noch mal ;) und windiger... aber gut, darüber will ich mich mal nicht beschweren, ich hatte keine Magenprobleme, keine Nackenschmerzen und auch sonst habe ich mich gut gefühlt… nur mein Kopf nicht... ich kam mir soooo langsam vor und als ob mich schon alle Frauen, eingeschlossen aller Agegrouperinnen überholt haben :( In der Wechselzone zum Laufen angekommen bin ich dann auch ganz gut angelaufen und konnte meinen Schnitt von knapp unter 5 Minuten gut halten - trotzdem war ich im Kopf nicht bei mir... ich habe mich zuviel mit den andren beschäftigt... und unkonzentriert hält man keine Ironmanlaufstrecke durch… Es war ein ständiger Kampf von aufgeben oder langsamer laufen ,da ich dass Gefühl hatte das ich sowieso bisher schon so langsam war und mich nicht ordentlich eingeordnet habe…. Dann, bei ca. km 20 kamen noch unerträglich Hüft und Knieschmerzen dazu, die ich unter normalen Umständen versucht hätte zu ignorieren…. an diesem Tag war es mir nicht möglich... Die Kombination Knie-Kopf war nicht im positiven kompatibel. Also habe ich mich auf den Bordstein gesetzt und alle an mir vorbeilaufen sehen - und mir war in diesem Moment auch alles egal, ich habe an keinen harttrainierten Kilometer gedacht, an keine harten Stunden auf dem Rollentrainer oder lange Läufe die ich morgens um 6 vor der Arbeit gemacht habe. Das war in diesem Moment alles vergessen und ich habe alles gehasst was ich gerade mache! Dann, ich weis auch gar nicht wie es dazu kam, bin ich wieder aufgestanden und weitergelaufen. Mein Knie war wie versteinert und ich konnte kaum noch auftreten. Körperlich habe ich mich dummerweise total gute gefühlt. Aber egal, ich wollte auf keinen Fall ganz aufgeben und nicht durch das Ziel laufen, dass war ich mir schuldig. Der weite Weg hierher, was dass Training angeht oder auch überhaupt, der lange Flug, die Organisation, alle Leute die mich unterstützen und an mich glauben. Wenigsten für das alles habe ich meinem verdammten Schweinehund einen wenigstens kleinen Tritt versetzt. Ich bin ins Ziel gelaufen!!! Mit 11:20 - Voll Scham habe ich meine Startnummer weggedreht und wollte nur noch ins Hotel zurück. Das einzig schöne an diesem Tag war das ich mit Peter zusammen ins Ziel gelaufen bin - Der ist irgendwann auf mich aufgelaufen und hat seine Ziele hinten angestellt und hat mir die Handgehalten und mich bin ins Ziel begleitet - er weis wie viel mir das alle bedeutet - Danke!!!!!!!!!! Ja, soweit zum 25.4.2010! Ein Tag auf den ich Monate gewartet habe und der so schnell vorbei war wie ein Augenaufschlag. Ich habe draus gelernt und mich mal wieder ein Stück besser kennen gelernt. Ein Teil meines Herzens gehört immer und trotzdem dem Ironman und deshalb bin ich mir sicher das ich auch ohne großen Erfolg eine bessere Athletin geworden bin… hätte ich nur an mich geglaubt wäre ich ohne Probleme in die Top ten eingelaufen. Die Zeiten sind nicht bei jedem Ironman gleich und das wichtigste ist sein eigenes rennen zu machen und nicht vor dem überqueren der Ziellinie aufzugeben. Jetzt geht es für mich weiter, morgen fliegen wir zurück und dann geht das Training für den Ironman Klagenfurt weiter bei dem ich in 8 Wochen starte! Na, ja.. ich gebe zu ,ich habe eben schon ein kleines Läufchen auf den Tafelberg gemacht - die Aussicht und dieses wunderschöne Land und sehr nette Bekanntschaften die wir hier geschlossen haben entschädigt zumindest ein kleines bisschen! Aschewolke 20.04.10 Eigentlich sollten wir schon seid gestern in Port Elisabeth sein, sitzen aber immer noch in Offenbach fest - Die Aschewolke!!! Ich bin ziemlich enttäuscht und habe schon überlegt mir einen alternativen Wettkampf heraus zu suchen, aber immer wieder gibt es doch wieder Hoffnung da der Flug morgen (21.4) gehen wird - wenn nicht würde ich sogar noch später fliegen und ganz kurz vor knapp ankommen, dann gibt es eben keine Akklimatisierung!!!!Alles wäre besser als den Wettkampf sausen zu lassen und hier zu bleiben - also, drückt mal ganz fest die Daumen das wir morgen Abend Richtung Süden abheben können!!!!!! Die letzten Tage sind gezählt 15.04.10 So, die letzten Tage sind gezählt bis endlich der Startschuss zu meinem ersten Ironman in diesem Jahr fallen wird. Ich freue mich schon wahnsinnig darauf und kann´s kaum erwarten am Sonntag endlich in den Flieger nach Süd Afrika zu steigen. Nun habe ich auch mein ganzes Equipment zusammen was mich sicherlich schnell ins Ziel kommen lässt. Mein Isaac Joule-Aerotic Pro seht Ihr hier in einer von mir ausgesuchten Sonderlackierung (entweder gefällt´s oder eben gar nicht, ich find´s mal was ganz andres was in keinem Fall Geschmacksneutral ist;), biometrisch eingestellt hat mir das ganze die Firma BikeRite aus Bad Vilbel Dortelweil. Ich fühle mich super und habe das Gefühl das ich durch die Einstellung eine Optimale Kraftübertragung aufs Pedal bekommen. Danke also nochmal fürs tolle Einstellen und Supporten an dieser Stelle! Ausserdem habe ich von meinem Sportoptiker "Stickler Optik" einen klasse Zeitfahrhelm von Rudy Projekt bekommen durch den ich sicherlich auch nochmal ein paar Sekündchen herrausschinden kann. Er hat wirklich ne super Passform und ich finde er überzeugt auch optisch im Gegenteil zu vielen andren Aerohelmen;) Aber wollen wir mal nicht die erste Disziplin, dass schwimmen vergessen. Dieses Jahr werde ich im Helix von der Firma Blue Seventy schwimmen. Es ist ein Topanzug, super flexibel und lässt daher eine optimale Schwimmtechnik zu!! Es gibt also keine Ausrede mehr, was ne langsame Schwimmzeit angeht, die auf den Anzug zurückzuführen ist:)) Laufen werde ich,wie immer in meinen immer gut bewährten Brooksschuhen-was, denke ich,keine weitere Erklärung mehr verlangt!!:)) Also, jetzt, wo´s losgeht, nochmal ein ganz großes DANKE!!! an alle Sponsoren und Unterstützer, welche mir die Möglichkeit geben das zu tun was ich gerade tue!! Ich werde mein bestes geben und sicherlich um viele Erfahrungen reicher nach hause kommen;)
Germany
Team Elite Running, Athletes/Active Lifestyle
Ich bin leidenschaftliche Triathletin und von Jahr zu Jahr habe ich den grösseren Drang no…MORE
High-quality protein — in the amounts you need, when you need it, and without the extra calories that come from fat or added carbs.
By: Christopher D. Jensen, PhD, MPH, RDNutrition & Epidemiology Researcher
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