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Top 20 bei der Challenge Roth mit 8:48 h geschafft
Bei meiner 8. Langdistanz konnte ich endlich die 9 Stundenmarke knacken und mein persönliches Ziel Top 20 erreichen!Mit recht kühlen Aussentemperaturen viel um 6 Uhr der Startschuss. Die Temperatur des Main-Donau-Kanals betrug offiziell 22,8 °C. Gefühlt hat sich die Temperatur für mich über 24 °C. Leider konnten wir uns wegen technischen Problemen der Zeitnahme nur etwa 3 Minuten einschwimmen. Meine Schwimmtaktik mich an die schnelle Schwimmerin Belinda Granger zu hängen hatte sich nach 200 m schon erledigt. Ich konnte wie schon so oft kein schnelles Anfangstempo gehen und so schwamm ich fast die komplette Schwimmstrecke alleine. Mit 53:44 stieg ich als ca. 20er der Spitzengruppe aus dem Wasser.Auf dem Rad überholte ich gleich 2 Konkurrenten wurde aber auch selber von dem schnellen Radfahrer Teuchner und dem Franzosen Favre-Felix überholt. Bei km 15 schloss dann der Australier Mc Donald auf mich auf. Nach kurzer Überlegung entschloss ich mich an ihm erst mal dranzubleiben. Dies funktionierte auch sehr gut. Wir spielten gut zusammen. Kurz nach dem Kavalienberg in Greding kamen der Vorjahres 3. Ussher aus Neuseeland und der Koblenzer Jens Kaiser von hinten. Von nun an wurde das Tempo noch etwas schneller ich hatte aber gute Beine und ging das Tempo mit. An dieser Stelle muss ich noch mal betonen das wir zu jeder Zeit fair gefahren sind und wir die meiste Zeit von einem Wettkampfrichter begleitet wurden. In dieser Konstellation ging es dann auch für den Rest der Radstrecke weiter. Ein Highlight war mal wieder die Auffahrt zum Solarer Berg. Hier gab es das absolute Tour de France Feeling. Geschätzte 40000 Zuschauer schrieen uns förmlich den Berg hoch. Dies motiviert natürlich total. Kurz vor Ende der Radstrecke sammelten wir noch den Franzosen Viennot auf, so dass wir zu fünft in die Wechselzone kamen. Mit einer Radzeit von 4:35:52 konnte ich meine bisherige Bestzeit um 9 Minuten verbessern. Während dem Radpart unterhielt ich mich auch mit Jens Kaiser was er denkt was er im Marathon noch Laufen kann und er meinte das er eine 3:10 laufen möchte. Da dies auch in etwa meine Marathonpace war entschlossen wir uns beim Laufen zusammen zu arbeiten. Die anderen drei, der Franzose, der Neuseeländer und den Australier mussten wir ziehen lassen. Jens und ich liefen ein wirklich gutes und kontrolliertes Rennen bis bei km 20 Jens einen Durchhänger bekam. Von da an versuchte ich mein Glück alleine. Meine Frau Caro versorgte mich entlang des Kanals perfekt mit PowerGels da es leider kein PowerBar an den Versorgungsstellen gab. Bis km 28 lief ich einen Vorsprung auf Jens von etwa 2 Minuten raus. Bei der Verpflegungsstelle Haimpfarich musste ich jedoch auf das Dixi und verlor min 2-3 Minuten. Dabei wurde ich von Tobias Gärtner und wieder vom Jens Kaiser überholt. Jens konnte ich jedoch nach meinem Toilettengang wieder überholen und erneut etwa eine Minute gutmachen. 10 km vor dem Ziel kam dann die schwierigste Zeit. Ich konnte kaum noch einen Fuss vor den anderen bringen. Dazu kam das eine Wasserblase am grossen Fusszeh aufplatzte und richtig schmerzte. Von hier an war nur noch mein Wille der mich weiter in Richtung Ziel brachte. Hier fehlten ganz klar die letzten lange Läufe die ich aufgrund meiner Margen Darm Geschichte nicht mehr machen konnte. Zwei Kilometer vor dem Ziel schloss dann Jens wieder zu mir auf, war aber auch so kaputt das er sich nicht weiter von mir absetzten konnte. Kurze Zeit später entschlossen wir uns die letzten Meter ins Ziel wieder gemeinsam zu laufen und Hand in Hand über die Ziellinie zu gehen. Das Publikum im Triathlonstadion empfing uns wie Sieger und mir lief es eiskalt den Rücken runter. In 8:48:08 verbesserte ich meine Zeit um 21 Minuten und blieb zum ersten mal unter der 9 Stundenmarke. Jens und ich liefen dann noch eine Ehrenrunde im Stadion und klatschten noch mal mit den Zuschauern ab. Mit der Zeit und mit Platz 19 bin ich absolut zufrieden.Vielen dank an Hans Jörg von Zoot, der mir am Samstag noch die neue Compressions Tri Short und ein neues Tank Top bringen lies. Schön fand ich auch, dass mich Christian Haft von PowerBar am Freitag noch besuchte,. und mir viel Glück fürs Rennen wünschte. Vielen Dank an meine Eltern und an meine Frau die mich super den Tag über unterstützt haben. Danke auch an meine Freunde, Bekannte und Vereinskollegen von Tölz die mich ebenfalls lautstark unterstützten. Zuletzt noch vielen Dank an Jens Kaiser, es war wirklich super wie wir uns gegenseitig unterstützten und bestimmt über 5-6 Stunden Seite an Seite mir dem Rad und zu Fuss unterwegs waren!www.andreas-hechler.de
Germany
Running, Athletes/Active Lifestyle
Meine Triathlongeschichte: 1992 kam ich über meinen Bruder Michael zum Triathlonsport und…MORE
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By: Christopher D. Jensen, PhD, MPH, RDNutrition & Epidemiology Researcher
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