Stephan Tassani-Prell
Team Elite - Germany

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Gore-Tex Transalpine-Run - am Samstag gehts los!

 
Powerbar Athlet Stephan Tassani-Prell steht in den Startlöchern     -----     Gore-Tex Transalpine-Run von Ruhpolding bis Sexten
BGL. Bei der sechsten Auflage des zweifellos härtesten Etappen-Berglaufs Europas vom heimatlichen Ruhpolding, über Österreich nach Sexten in Südtirol, beteiligen sich gleich vier Zweierteams aus dem Berchtesgadener Land: Mit Startnummer 12 der 300 Teams aus 29 Nationen gehört das Team Salomon Deutschland mit dem Ainringer Routinier Stephan Tassani-Prell und seinem Teampartner Philipp Reiter aus Marzoll zum erweiterten Favoritenkreis auf eine Plazierung im Vorderfeld des gesamten Teilnehmerfeldes. Tassani, der bereits zum sechsten Mal am Start sein wird und bereits 2005 mit seinem damaligen Teampartner Ronny Rauter den 5. Gesamtrang erzielte und ein Jahr später mit dem dritten Podestplatz in der Mixed Kategorie mit Ehefrau Barbara seine Transalpine Feuertaufe bestand, kann auf insgesamt sieben Tagessiege in der Mixed Kategorie und einen persönlichen Triumph beim Bergsprint in Scoul 2007 zurückblicken, wo er mit souveräner Tagesbestzeit überzeugte. Transalpine-Neuling Philipp Reiter gehört jeweils der deutschen Nationalmannschaft im Skitourenrennen und im Berglauf an und macht in Insider-Kreisen durch seinen sagenhaften „Speedrekord“ bei der Watzmannüberschreitung von unglaublichen 3:39 Stunden von sich Reden. Obwohl die beiden Ausdauerathleten exakt 20 Jahre Altersunterschied trennen, scheint die Chemie der beiden Vereinskameraden vom SC Ainring zu stimmen. Das „Tassani-Team-Salomon“ mit den beiden frischgebackenen Bayerischen Berglauf-Seniorenmeisterinnen Barbara Tassani-Prell (W35) aus Ainring und Waltraud Berger (W40) aus Traunstein gehen mit der Nummer 138 ins achttägige Etappenrennen über die Alpen. Barbara kann bereits auf vier Transalpine-Rennen zurückblicken, wobei sie 2006 zwei Tagessiege als schnellste Dame des Feldes und sechs Tage im „Leader-Trikot“ mit dem abschließenden dritten Gesamtrang als größten Erfolg zu verzeichnen hat. 2008 sprang ein bravouröser fünfter Damengesamtrang mit Teampartnerin Bärbel Schmölzl heraus. Waltraud Berger kann heuer schon auf zahlreiche Berglaufsiege zurückblicken und bringt auch durch Erfolge beim „Chiemgauer 100er“ und der „Traunseeumrundung“ die nötige Ultra-Lauf-Erfahrung mit. Die beiden heimischen Spitzenläuferinnen werden es eher ruhig angehen lassen, denn die 305 Kilometer und über 13.500 Höhenmeter müssen erst überstanden werden.

Posted By: Stephan  Tassani-Prell On 02 Sep 2010 AT 9:30 AM | 0 COMMENTS
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Kitzbüheler Hornlauf

  Tassani Klassen-Zweiter am Horn
Ainring/Kitzbühel. Stephan Tassani-Prell vom SC Ainring/Team Salomon belegte beim 32. internationalen Kitzbüheler Hornlauf den zweiten Podestplatz der stark besetzten Klasse M40. Der Ainringer Berglaufroutinier benötigte für die 12,9 Kilometer vom Ortszentrum aufs knapp 2000 Meter hohe Horn mit einer positiven Höhendifferenz von 1.234 Metern 1:09:49 Stunde, was im Gesamtklassement, als bester Deutscher, den beachtlichen 16. Rang bedeutete. Gesamtsieger wurde der neuseeländische 7-fache Weltmeister Jonathan Wyatt souverän in knapp 59 Minuten vor der internationalen Konkurrenz, darunter sechs kenianische Athleten. Bei den Damen siegte Staffelolympiasiegerin im Skilanglauf Antonella Wyatt, die Ehefrau des Männerchampions, aus Italien in ausgezeichneten 1:12:10 Stunde. Als beste Deutsche avancierte Paula Mangold-Wolf auf Rang acht in 1:27:22 Stunde (1. W45). Auch Ehemann Sepp Wolf konnte sich als Klassensieger (M50/1:18:02 Stunde) feiern lassen (beide PTSV Rosenheim).

Posted By: Stephan  Tassani-Prell On 31 Aug 2010 AT 10:51 AM | 0 COMMENTS
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Genuss-Laufwoche Zermatt

Wir berichten von unserer ... Höhentrainings- und Genuss-Laufwoche vom Sonntag, 15. August bis Sonntag, 22. August 2010 im Restaurant & Suiten Sonnmatten in Zermatt/Schweiz   -   Sonntag, 15. August 2010: Anreise und Begrüßung, Vorstellung, Planung. Wir dürfen unsere "Neulinge" Melinda, Silva, Benny und Regina und unsere "Wiederholungstäter" Beate, Wilfried und Rolf und unseren Hausherren Renè begrüßen. Zum Abendessen gab`s: einen großen Blattsalat mit hausgemachter Feigensenfsauce, ein Rindsentrecote mit Pfeffersauce, Ofenkartoffeln mit Kräuterquark und Ratatouille und als Nachspeise gemischte Beeren mit Vanilleeis   ... unsere Teilnehmer waren schon mal beeindruckt!   -   Montag, 16. August 2010: Heute sollte gleich die längste Etappe auf dem Programm stehen. Aber erst einmal heißt es um 8 Uhr gemeinsames Frühstück, ehe es dann eine Stunde später zu Fuß zum Bahnhof nach Zermatt geht. ... denn es wird uns etwas ganz "Besonderes" erwarten, denn der "Europaweg" von Grächen nach Zermatt. Laut Plan 35,6 Kilometer mit einer Höhendifferenz von 1.660 Meter. Um 9.39 fuhren wir mit dem Zug nach St. Niklaus und mit dem Postbus weiter nach Grächen. Stephan startete gleich in St. Niklaus und sollte uns dann einholen. "Eine Etage höher" beginnen wir unser "Abenteuer Europaweg". ... schnell lassen wir Grächen hinter uns und der Weg wird immer steiler und steiler und wir gewinnen schnell an Höhe. Unsere diversen GPS-Geräte laufen schon auf Hochtouren ... und wir auch. Stephan ist inzwischen auf uns aufgelaufen und wir tauchen in eine dicke Nebeldecke ein, aus der wir so schnell nicht wieder raus kommen sollten. Der Untergrund wechselte von schönem weichen Waldboden und Wiesen bis hin zum groben Blockwerk, über die wir "kraxeln" mußten. Später kam auch noch Schnee hinzu. Auch der leichte Dauerregen ging in Schnee über. Am höchsten Punkt angelangt und hinter uns wurde das Gelände etwas welliger und nach über fünf Stunden erreichten wir die "Europahütte". Der Weg war schwieriger, als gedacht ... aber all unsere Teilnehmer meisterten die Passagen hervorragend und wir sind stolz auf sie. Die Anstrengung stand ein bischen in den Gesichtern, deshalb entschloß sich ein Teil der Gruppe von der "Europahütte" direkt nach Randa anzusteigen und mit dem Zug den Rückweg nach Zermatt anzutreten. Benny, René, Stephan und ich wollten den "Europaweg" unbedingt fertig machen und wir machten uns auf den Weg. Das "Geläuf" wurde dann leichter - und dann noch viel leichter. Die Kilometer auf unseren GPS-Geräten "ratterten" nur so dahin. Ein paar "Schmankerl" warteten noch auf uns: zwei Hängebrücken der besonderen Art und einige Tunnels - bei einem mußten wir am Tunneneingang den Lichtschalter betätigen, daß wir mit Licht durch den Tunnel fanden. ... nach insgesamt 8 1/2 Stunden, 38 Kilometern, 2.580 Höhenmetern erreichten wir unser "Basislager" Sonnmatten in Zermatt erschöpft, aber überglücklich.   -   Dientag, 17. August 2010: ...heute "Schönbielhütte" - direkt von Sonnmatten aus. Über Furi, Wasserfall liefen wir zur Schönbielhütte - dort trafen wir uns. Benny und Stephan nahmen den Rückweg über Schwarzsee, während die anderen Läufer den Weg über Staffelalp, Furi und Blatten zurück auf Renè`s Terasse zum Cappuccino und zum Aprikosenkuchen nahmen. Der Nachmittag gehörte dann jedem selber und wir trafen uns erst zum Abendessen, das wieder mal sensationell vom Küchenchef Marco zusammengestellt wurde. Es gab: gebackener Tomme aus dem Waadtland mit Wildpreiselbeeren und kleinem Salatbouquet, Kalbsschulterbraten an Champignonrahmsauce, Spätzli und buntem Gemüse und zum Nachtisch Pannacotta mit Ananas-Rosmarinsirup.    -   Mittwoch, 18. August 2010: ... heute holen wir unsere "Peakpässe" um unsere "Oberrothorn-Tour" zu machen. René und Stephan liefen gleich von Sonnmatten in Richtung Riffelalp - dort sollten wir uns wieder treffen. Wir trafen am Bahnhof unsere Lauffreundin Ricarda und gemeinsam fuhren wir mit der Gornergratbahn nach Riffelalp. Von dort aus Richtung Grünsee und zur Fluhalp. Dort konnte dann wieder jeder selbst entscheiden, welche Tour man machen wollte. Melinda, Silva, Beate und Wilfried liefen nach Blauherd und nahmen die Bahn aufs Unterrothorn. Benny, Rolf, Ricarda und Stephan liefen aufs Oberrothorn (3.415 m) und Regina und ich entschieden uns fürs Unterrothorn (3.100 m) über die Skiabfahrt. Gemeinsames Treffen war dann die Bergstation Unterrothorn, nach einer kleinen Stärkung fuhren wir gemeinsam mit der Bahn und dem Sunegga-Express ins Tal. ... und das Abendessen - Rindskraftbrühe mit Markklösschen und Eigelb, Perlhuhnbrüstchen aus dem Burgund auf Cherrytomaten-Salbei-Risotto serviert auf Junglauch und Apfelstrudel mit warmer Vanillesauce - gab uns  dann wieder Kraft für den nächsten Tag.    -   Donnerstag, 19. August 2010: ... heute haben wir ein "Schmankerl" für die Läufer: das Basislager der Matterhornbesteiger - die Hörnlihütte. Jeder konnte es sich wieder aussuchen von wo aus er starten möchte: entweder Sonnmatten - Hörnlihütte, Furi - Hörnlihütte oder Schwarzsee - Hörnlihütte. Wieder eine logistische Meisterleistung, denn alle kamen fast zur gleichen Zeit auf der Hörnlihütte an. Am letzten Anstieg erschwerte uns der Neuschnee ein schnelles Vorwärtskommen - doch Alle meisterten die Herausforderung. Den Abstieg über Schwarzsee und mit der Bahn zurück. ... und danach "bauten wir unser Basislager" auf René´s Terasse auf - der Aprikosenkuchen, der Milchkaffee und der Eiskaffee schmeckt nach so einer Tour doppelt so gut. ... und das Abendessen war mal wieder unschlagbar: mediteraner Salat mit Fetakäse, gebratener Lachs an Dillrahmsauce, Salzkartoffeln, frischer Blattspinat und rotes Beerenmousse mit Sauerrahmeis - "hört sich doch gut an?"   -   Freitag, 20. August 2010: ... heute stand die "Gandegghütte" auf dem Programm. Auch heute konnte sich wieder jeder selbst aussuchen, von wo er starten möchte. Heute hatten wir Sonnmatten, Furi oder Schwarzsee als Startpunkte vorgeschlagen. Stephan vollbrachte heute eine "Meisterleistung": er startete von Sonnmatten, über den Gletscherweg, den Säumerweg zur Gandegghütte, dann weiter über die Skiabfahrt nach Testa Grigia und aufs Kleine Matterhorn. Er war genau so schnell wie wir mit der Bahn - einfach nur sensationell! Melinda und Silva machten heute "nur Bahnfahrt" aufs Kleine Matterhorn - denn die beiden haben ja den Matterhornlauf am Sonntag. Am Schwarzsee stieg Wilfried aus und lief über Hirli die Skiabfahrt zum Trockenen Steg und weiter zur Gandegghütte. Rolf, Regina, Benny, Beate und ich stiegen bereits in Furi aus und nahmen den Gletscherweg und den Säumerweg zur Gandegghütte - unterwegs trafen wir natürlich Stephan, der an uns nur so vorbeiflog. Von der Gandegghütte ging es zum Trockenen Steg - der "Ausflug Klein Matterhorn" kann nun beginnen. Mit der Bahn nahmen wir dieses in Angriff und kaum aus der Bahn gestiegen, kam Stephan auf der Skipiste die letzten Meter uns entgegen. ...    -   Samstag, 21. August 2010: ... heute "Abschlußlauf": bis zum Gornergrat - und wieder von verschiedenen Startpunkten aus. Stephan, Rolf und Benny liefen gleich von Sonnmatten aus los, über den Gletscherweg zum Riffelsee und hinunter zum Gletscher. Melinda und Silva machten heute wieder Fototour, genossen die tolle Landschaft, das geniale Wetter und bereiteten sich auf das Rennen morgen vor. Und sie begleiteten Beate und mich ein Stück in Richtung Riffelalp. Wir machten von Riffelalp über unseren Aussichtspunkt von hinten zum Riffelsee, während Regina und Wilfried vom Riffelberg starteten und wir uns alle am Riffelsee trafen. Gemeinsam machten wir den Gletscherweg und dann noch den "Schlußanstieg" hinauf zum Gornergrat. Wir genossen die tolle Aussicht und den "Rundumblick" auf all unsere Touren, die wir die ganze Woche machten: Schönbielhütte, Hörnlihütte, Unter-/Oberrothorn, Gandegghütte. Einfach nur toll: unsere Gruppe war super drauf, kämpfte jeden Tag und war mutig, das Wetter wurde immer besser - weil wir das leckere Abendessen jeden Tag aufgegessen hatten, von René und seinem gesamten Team wurden wir mal wieder hervorragend betreut und die Woche wird als ein unvergesslicher Urlaub in Erinnerung bleiben. Wir bedanken uns bei unseren Teilnehmern und freuen uns auf ein Wiedersehen. Eure Babsi & Stephan

Posted By: Stephan  Tassani-Prell On 27 Aug 2010 AT 8:26 AM | 0 COMMENTS
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Corvatsch-Trophy

Klasse statt Masse am Corvatsch   -   Powerbar Athlet Tassani wieder in Form
St. Moritz. Bei der Premiere der „Corvatsch-Trophy“, einem Berglauf von St. Moritz auf den berühmten Skiberg Corvatsch, mit dem höchstgelegenen Berglaufziel Europas (3.303 Meter ü.M.) beteiligten sich lediglich 96 „Trailrunner“. Aufgrund des Temperatursturzes auf -5°C im Ziel und einer Neuschneeauflage über Nacht, mußte das Ziel kurzfristig auf die Mittelstation „Murtèl“ (2.702 Meter ü.M.) verlegt werden. Dank dieser vernünftigen Entscheidung des Organisationskommitees betrug die Strecke „nur“ 8,5 Kilometer mit etwas über 1000 Höhenmeter im Aufstieg und 100 bergabführende Höhenmeter. Die Bedingungen waren nach der Hitzeperiode fast ideal mit etwa 11°C am Start und 3°C im Ziel bei leichtem Schneefall. Es fehlte zwar, die bei schweizer Bergläufen übliche „breite Masse“, dafür war das internationale Teilnehmerfeld umso hochklassiker besetzt. Prominentester Starter bei den Herren war der Skilanglauf-Olympia-Zwölfte von Vancover 2010 über 15 Kilometer Freistiel, Toni Livers, der als Zweiter das Ziel erreichte (53:21 Minuten). Der mehrfache Schweizer Meister mußte sich lediglich im Zielsprint dem Vorjahres-Vierten des legendären Swiss-Alpine-Marathons André Marti geschlagen geben (53:19 Minuten). Dritter wurde der Italiener Puricelli (56:08 Minuten). Stephan Tassani-Prell konnte sich nach seinem unglücklichen Ausstieg beim Zermatt-Marathon, wieder rehabilitieren und belegte knapp hinter dem Italiener Stefano Silvani (58:38 Minuten) in 58:41 Minuten den guten siebten Gesamtrang (2. Platz M40), vor dem Liechtensteiner Josef Vogt, der heuer bei seinem Heimmarathon als Mitfavorit mit Gesamtrang neun vorlieb nehmen mußte. Lokalmatador Marzell Parpan aus St. Moritz belegte in exakt 1:00:43 Stunde den zehnten Platz. Bei den Damen machten zwei junge schweizer Langlauf-Ski-Nationalläuferinnen Seraina Boner aus Davos und Ursina Baldilatti (8. Platzierte des Engadin Skimarathons 2010) aus Poschiavo der englischen Ex-Weltmeisterin und Transalpine-Mixed-Siegerin 2009, Angela Mudge, das Leben schwer. Dennoch setzte sich die Berglaufspezialistin mit 14 Sekunden Vorsprung in 1:01:41 Stunde durch. Auf Rang drei schob sich noch ihre britische Landsfrau und Trainingspartnerin Fiona Maxwell (1:03:04 Stunde). Die Schwedin Lisa Blomme wurde in 1:08:58 Sechste. Barbara Tassani-Prell nutzte diesen Lauf ebenfalls als „hartes Training“, mußte jedoch den Strapazen des Zermatt-Marathons, 14 Tage zuvor, etwas Tribut zollen und landete auf Gesamtrang 12 (3. Platz W35) in 1:20:35 Stunde.

Posted By: Stephan  Tassani-Prell On 27 Aug 2010 AT 8:19 AM | 0 COMMENTS
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Skyrace Valmalenco - Valposchiavo

 
Tassanis mit erfolgreichem „Skyrace-Debut“
Poschiavo. Die heimischen Bergläufer Stephan und Barbara Tassani-Prell (beide SC Ainring – Team Salomon) zeigten bei ihrem ersten „Skyrace“, daß sie auch bergab im internationalen Feld bestehen können. Bei der „Skyrun-Serie“ handelt es sich um extrem schwierige Bergläufe in alpinem Gelände, die sowohl bergauf, als auch bergab führen. So auch das bedeutendsten „Skyrace“ Valmalenco – Valposchiavo, das heuer bereits zum neunten Mal auf alten „Schmugglerpfaden“ von Italien in die Schweiz führte. Das internationale Elitefeld, auf 500 Teilnehmer begrenzt, hatte auf 31 Kilometer Streckenlänge etwa 2.150 Höhenmeter sowohl bergauf, als auch bergab über teils schmale Steige zu bewältigen. Über den höchsten Punkt der Strecke, den „Passo Campagneda (2.627 m)“ erschwerte eine über drei Kilometer durchgehend Schneepassage das Vorwärtskommen.
Das Laufevent vom italienischen Skiort Lanzada im Valtelina hinüber ins Graubündner Puschlav-Tal zeichnet sich durch eine perfekte Organisation und einmalige Athmosphäre entlang der Strecke und auf der Piazza im Zielort aus. Deshalb nahmen auch die beiden Ainringer Geländeläufer die weite Anfahrt auf sich, um sich auf „neuem Terrain“ zu behaupten und sich für den 6. Transalpine-Run im September vorzubereiten.
Stephan konnte zunächst auf den ersten sieben steilen Anfangskilometern mit der Spitzengruppe gut mithalten, mußte dann aber im stark wechselnden Gelände den Spezialisten den Vortritt lassen, beachtlich dennoch Rang 19 am höchsten Punkt auf 2.627 Meter. Dafür ging es dann beim „Downhill“ über 1.600 Höhenmeter und zehn Kilometer bergab nach Poschiavo erstaunlich gut. Der eigentliche Spezialist für steiles Bergauflaufen büßte lediglich drei Ränge ein und schrammte mit Gesamtrang 22 nur hauchdünn, um 53 Sekunden an den Geldpreisrängen vorbei. Mit einer Laufzeit von 3:17:47 Stunden erreicht er fast fünf Minuten vor dem Vorjahres Gesamtzweiten des Gore-Tex Transalpine-Runs, Michael Veith, als dritter Deutscher das Ziel.
Eine gute Minute später erreichte mit Angela Mudge aus England die derzeit beste Skyrunning-Dame das Ziel. Ehefrau Barbara ließ nach einem Sturz mit Überschlag im weiteren Verlauf eher Vorsicht walten und erreichte dennoch einen bravourösen 19. Damen-Gesamtrang (4:35:40 Stunden).
Ein weiteres Markenzeichen des Skyruns ist, daß es keine Unterteilung in „Altersklassen“ gibt. Es siegte mit dem Allgäuer Helmut Schießl einer der Top-Favoriten der Szene. Der mehrfache Deutsche Berglaufmeister und WM-Medaillengewinner verschrieb sich nach seiner Nationalmannschaftskarriere ganz den Skyrace und zählt neben dem Mexikaner Ricardo Mejia und dem Spanier Kilian Jornet zu den großen Stars der Szene. Seine sagenhafte Siegerzeit betrug 2:43:56 Stunden, vier Minuten vor dem italienischen Team Salomon-Läufer Jill Pintarelli und weitere zwei Minuten vor dem Polen Daniel Wosik, während sich Mitfavorit Fulvio Dapit mit 2:52:31 Stunden mit Rang vier begnügen mußte. Zweitbester Deutscher war Trail-Ultra Nationalläufer Matthias Dippacher aus Heroldsbach auf dem ausgezeichneten elften Gesamtrang (3:01:58 Stunden).

Posted By: Stephan  Tassani-Prell On 16 Jun 2010 AT 7:37 AM | 0 COMMENTS
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