Gaisberglauf
Auf Schafberg – folgt Gaisberg-Sieg Stephan Tassani-Prell und Martina Bruneder-Winter gewinnen Gipfellauf Salzburg. Fünf Monate nach seinem Schafbergsieg gewinnt Stephan Tassani-Prell vom SC Ainring – Team Salomon auch sein „Heimrennen“ am Gaisberg. Somit machte sich der berglauferfahrene SC-Vorsitzende einen Tag nach seinem 39. Geburtstag ein nachträgliches Geschenk und setzte sich auf seinem „Winter-Trainingsberg“ vor den starken Lokalmatadoren Gerhard Wörndl und Franz Pötzelsberger am Ende doch noch deutlich durch. Kurrios die Tatsache, daß somit drei der insgesamt vier einstigen Untersbergmarathonsieger am Podest standen. Tassanis Siegerzeit (Untersbergmarathonsieger und Streckenrekordhalter) für die zunächst relativ flachen 5,1 Kilometer „Anlauf“ auf dem Zistelalmrundweg und die 1,6 Kilometer steilen Gipfelweg betrugen bei herrlichem Spätherbstwetter 31:19,4 Minuten. Wörndl (Untersbergmarathonsieger 2002) folgte mit 31:35,7 Minuten und Pötzelsberger (Untersbergmarathonsieger 2001) benötigte 32:24,0 Minuten. Schnellste Dame war einmal mehr die derzeit schnellste Salzburgerin auf Bahn, Cross und Straße (Mittel- und Langstrecke) Martina Bruneder-Winter in beachtlichen 34:22,8 Minuten, die als gesamt Siebte am Gipfel einlief und dies bei ihrem ersten Berglauf. Aus heimischer Sicht überzeugten Manfred Schmelz vom RSV Freilassing (10. M30) in 40:12,6 Minuten und Barbara Tassani-Prell vom SC Ainring – Team Salomon (2. Platz W30) in 41:56,4 Minuten. Insgesamt gingen 101 Läufer auf die Strecke, wobei 62 den Gipfel erstürmten und 39 Teilnehmer das Ziel des „Genußlaufs“ auf der Zistelalm wählten.
Berglauf Langdistanz Weltmeisterschaft
Berglauf Langdistanz WM in Söll/Österreich: Stephan Tassani-Prell als bester Heimischer auf Rang 22 Söll. Stephan Tassani-Prell erreichte bei der Berglauf Langdistanz Weltmeisterschaft über 42,195 Kilometer und 2.200 Höhenmeter den ausgezeichneten 22. Gesamtrang. Als drittbester Deutscher benötigte der 39jährige Ainringer 3:33:03 Stunden. Dabei setzte er sich gegenüber dem Deutschen Nationalläufer Martin Schedler, dem Zweiten des Liechtenstein-Marathons, dem Lokalmatadoren Albuin Schwarz (Nationalteam Österreich), sowie seinem Teamkameraden Knaubert und Prungrabner und somit gegenüber dem gesamten österreichischen Nationalteam durch. Auch die besten Südtiroler Rainer Eberhard und Michael Fischer hatten das Nachsehen. Überraschungs-Weltmeister wurde der Schweizer Marc Lauenstein in 3:06:20 Stunden mit einem fouriosen Start-Ziel-Sieg vor dem Top-Favoriten und 7fachen Weltmeister Jonathan Wyatt aus Neuseeland (3:12:05 Stunden), sowie dem Engländer Ricky Lightfoot (3:14:05 Stunden), während der lange auf Rang Zwei liegende Kenianer Kemboi knapp dahinter mit Rang Vier vorlieb nehmen mußte. Top die Leistung des besten Deutschen, Marco Sturm, der seinem Namen alle Ehre machte und mit einer bravourösen Vorstellung Rang Fünf erkämpfte (3:18:23 Stunden) und zwei weitere Kenianer bezwingen konnte. Der zweitbeste Deutsche, Josef Beha landete in 3:27:27 Stunden auf dem guten 15. Gesamtrang. Bei den Damen siegte die mehrfache Weltmeisterin Anna Pichrtova aus Tschechien in hervorragenden 3:28:57 Stunden vor der starken Russin Evgeny Danilova (3:29:23 Stunden), sowie der Neuseeländerin Anna Frost (3:33:20 Stunden), mit der Tassani auf der zweiten Streckenhälfte eine Zweckgemeinschaft bildete.
Tour de Tirol: 3 Tage - 73,3 Kilometer - 2.200 Höhenmeter
Tassani bester Deutscher Söll. Stephan Tassani-Prell vom SC Ainring-Team Salomon erreichte nach insgesamt 73,3 Kilometern und 2.200 Höhenmetern als mit Abstand bester Deutscher den hervorragenden siebten Gesamtrang aller 203 „Finisher“. Dabei gelang es dem 39jährigen Ainringer Team Salomonläufer bereits beim Prolog der dreitägigen Tour, beim Alpbachtaler „Zehner“ im Blumendorf Reith mit dem 16. Gesamtrang (35:54 Minuten) auf der hügeligen Strecke auf den dritten Podestplatz seiner Klasse M35 zu laufen. Dabei galt es die richtige Mischung aus Kräfte sparen ohne all zu viel Zeit zu verlieren, zu finden, was dem heimischen Läufer allen Anschein nach gut gelang. Bei Tassani`s Paradedisziplin, dem Bergmarathon machte der 1. Vorsitzende des SC Ainring entscheidend Boden gut und schob sich nach 3:33:03 Stunden über amtlich vermessene 42,195 Kilometern und 2.200 Höhenmetern von Söll über Elmau, dem Hartkaiser und Hexenwasser zur „Hohen Salve“, auf den siebten Zwischenrang nach zwei von drei Tagen. Beim abschließenden Halbmarathon über vier Runden um den Walchsee mußte der heimische Bergläufer alle Kräfte mobilisieren um seinen siebten Gesamtrang im internationalen Elitefeld zu sichern. Dabei reichte eine Zeit von 1:20:30 Stunde mit einem Kilometerschnitt von knapp unter 3:50 Minuten um hinter drei kenianischen Nationalteam-Läufern, dem 7-fachen Berglaufweltmeister und Marathon Olympia-Teilnehmer Jonathan Wyatt aus Neuseeland, dem Österreicher Herbert Gruber und dem Schweizer Puricelli als bester Deutscher Rang sieben zu sichern. Somit setzte sich Tassani in der Endabrechnung, mit einer Gesamtzeit von 5:29:28 Stunden gegen dem Geheimfavoriten Albuin Schwarz (Rang 8) und Karl Prungrabner (beide Nationalteam Österreich) doch recht deutlich durch. Das brachte Tassani auch in der Altersklasse hinter Weltmeister Wyatt auf den zweiten Podestplatz. Der Südtiroler Bergsprintsieger des Transalpine-Runs, Michael Fischer mußte sich mit Gesamtrang 15 begnügen und fiel somit sogar aus den Preisgeldrängen. Als zweitbester Deutscher erreichte Harald Stecker knapp vor Otto Hörmann auf den Rängen 31 und 33 (beide TV Jahn Kempten/6:18:32 Stunden, sowie 6:19:46 Stunden) das Ziel. Toursieger wurde der Kenianer Raymond Chemungor in 4:53:58 Stunden vor Jonathan Wyatt (4:55:14 Stunden) und Daniel Bett/Kenia (4:58:51 Stunden). Bei den Damen siegte die Deutsche Nationalläuferin Veronika Ulrich in 6:12:59 Stunden vor den österreichischen Nationalläuferinnen Monika Feuersinger (6:26:37 Stunden) und Marion Kapuscinski (6:26:48 Stunden). Aus heimischer Sicht überzeugte der Salzburger Richard Pirngruber (Team Robel Freilassing) in 6:52:08 Stunden als Gesamt 71ter.
Tassani`s beim Gore-Tex Transalpine-Run
Tassanis erkämpften Top-Ten-Plazierung beim 5. Transalpine-Run Duo Hauk-Heß als „New Balance-Laufsport-Tassani-Team“ ebenfalls erfolgreich Latsch/Südtirol. Der Gore-Tex Transalpine-Run gilt seit seiner Premiere 2005 als eine der größten Herausforderungen für Berg- und Trailläufer und hat sich dabei den Ruf einer international top besetzten, hoch professionellen und für alle Teilnehmer emotional intensiven Veranstaltung erworben. Gestartet wird aus Sicherheitsgründen in Zweier-Teams in vier verschiedenen Wertungsklassen: Männer, Frauen, Master (zusammen über 80 Jahre alt), sowie Mixed. Beim zweifellos bisher anspruchsvollsten aller fünf Transalpine-Rennen belegte das „Tassani-Team Salomon“ mit Barbara und Stephan Tassani-Prell als bestes heimisches Team den ausgezeichneten neunten Gesamtrang der Mixed Kategorie. Auf einer Streckenlänge von 240 Kilometer in acht Tagesetappen von Oberstdorf bis Latsch im Vinschgau waren mehr als 15.500 Höhenmeter jeweils im Auf- als auch im Abstieg zu bewältigen. Insgesamt begaben sich 500 Teilnehmer aus 27 Nationen in Zweierteams täglich im Massenstartmodus zu Fuß über die Alpen. Die Hauptschwierigkeit bestand darin, daß täglich mehrere Pässe oder Gipfel zu überwinden waren. Zusätzlich wurden die beiden ersten Etappen gegenüber den Vorjahren noch „attraktiver“, aber auch anspruchsvoller gestaltet. Dadurch gelang Lech am Arlberg, anstelle Steegs im Lechtal zu Etappenort-Ehren. Bereits am ersten Tag waren mit dem Fiedere- (2.214 m) und Schrofenpaß (1.687 m) im Allgäu zwei harte „Bergwertungen“ zu bestehen, ehe es über Warth nach Lech, dem ersten Etappenziel ging. Die bisher mit Abstand anspruchsvollste Transalpine-Etappe überhaupt, an Tag zwei, forderte bereits alle alpinen Fähigkeiten von den Berg- und Ultraläufern aus aller Welt ab. Nach dem noch leichten „Rüfikopf“ (2.350 m) ging es über die Rauhekopfscharte (2.415 m), die Stuttgarter Hütte auf den „Vallugagrat“ (2.750 m) mit extrem ausgesetzten, steilen und teilweise vereisten Passagen. Danach folgte der extrem steinschlaggefährdete Abstieg über Klettersteigpassagen und Geröllfelder zum Valfagehrjoch (2.543 m) und weiter über die Ulmer Hütte nach St. Anton, den zweiten Etappenort. Ab dem dritten Tag wurde wieder auf der „altbewährten“ Route von 2006 und 2007 übers Kuchen- (2.730 m) und Schafbichljoch (2.636 m) nach Galtür, weiter auf der „Marathonetappe“ über die Jamtalhütte, den Futschölpaß (2.768 m) mit dem zusätzlich eingebauten „Aussichtsberg“ Piz Clünas“ (2.793 m) nach Scuol im schweizerischen Engadin gelaufen. Am fünften Tag folgte beim „Bergsprint“ über 6,2 Kilometer und 936 Höhenmeter auf die „Motta Naluns“ der „Auftritt von Stephan Tassani-Prell“: Das Reglement sieht an diesem Tag im Gegensatz zu den anderen Etappen, Einzelstart im Halbminutentakt vor, wobei auch die jeweiligen gemeinsam startenden Teams nicht zusammen laufen mußten. So verbesserte Stephan Tassani-Prell zunächst den alten Streckenrekord auf sagenhafte 41:07 Minuten, mußte sich aber weinige Minuten später dem Südtiroler Spitzenbergläufer Michael Fischer aus dem Passeiertal (Team Telmekom Südtirol), der exakt 1:11 Minuten schneller war, geschlagen geben. Dennoch war der zweite Gesamtrang aller 500 Teilnehmer auf der fünften Etappe ein großer Erfolg, obwohl Tassani als „Titelverteidiger“ des Bergsprint Champions von 2007 ins Rennen ging. Er verwies heuer, wo erstmals in der Tageswertung auch eine Einzelwertung bei der Siegerehrung zelebriert wurde, unter anderem die beiden englischen Gesamtsieger des 5. Gore-Tex Transalpine-Run Tom Owens und Andrew Symonds (Saab Salomon Outdoor Team) und den schweizer Spitzenbergläufer Urs Jenzer auf die Ränge drei bis fünf. Dadurch wurde der angestrebte Podestplatz bei einer Tagesetappe eindrucksvoll realisiert. In der Tageswertung der Mixed-Kategorie verhalf dies den Tassanis mit dem fünften Rang, ebenfalls zum besten Tagesresultat. Weiter ging es am nächsten Tag durch die berühmte „Uina-Schlucht“ und den Schlinig-Paß (2.315 m) über knapp 40 Kilometer nach Mals im Südtiroler Vinschgau, ehe am vorletzten Tag die 3.012 Meter hohe „Rappenscharte“ im „weglosen“ Gelände, sowohl im Auf-, als auch im Abstieg nochmals alles von den Teilnehmern abverlangte. Die knapp 2.000 Höhenmeter und 28 Kilometer am Schlußtag von Schlanders über die „Göflaner Scharte“ (2.396 m) war darauf hin für die meisten Teams so zum „Auslaufen“, ehe der finale Zielort Latsch erreicht wurde. Beim bisher international am stärksten besetzten Transalpine-Run lief es auf den ersten fünf Etappen fürs heimische „Tassani – Team Salomon“ hervorragend, ehe Knie- und Magenprobleme bei Barbara Tassani-Prell ihren Tirbut forderten und zu einem deutlich langsameren Tempo, als gewohnt, zwangen. Umso erfreulicher, daß es am Ende in der, mit der schottischen Weltklasse Berg- und Ultratrailläuferin Angela Mudge extrem stark besetzten Mixed Kategorie, dennoch zum heißbegehrten einstelligen Gesamtrang reichte. Von den 69 gestarteten Mixed-Teams erreichten immerhin 57 das Ziel in Latsch. Die Gesamtzeit des Ainringer Läuferehepaars betrug am Ende ausgezeichnete 34:51:56 Stunden. In der selben Kategorie landete das „Team Craft and Friends“ mit dem Chieminger Armin Hohenadler und Claudia Langer aus Konstanz auf Rang 15 (37:03:05 Stunden), hauchdünn vor dem zweiten „Craft-Team“ mit Nicole Dörr aus Aschau im Chiemgau (37:03:49 Stunden) und ihrem Teampartner Steve Nash. Sieger der Mixed Kategorie wurde das schottische „Saab Salomon Team“ vor ihren Landsleuten (TPC Freight Management) und dem „Telmekom-Team Südtirol“ mit den Geschwistern Gross, die das Japanische Duo „Daruma“ auf Rang vier verweisen konnten. Das zweite heimische „New Balance – Laufsport Tassani Team“ mit Rudi Hauk (Ainring) und Hermann Heß (Großgmain) überzeugten durch Willenstärke und Kontinuität. Am Ende bedeutete dies für die beiden Ausdauerfüchse einen respektablen 47. Gesamtrang unter 66 Finisher-Teams der Master Kategorie. Da beide Läufer auf eine Marathonzeit deutlich unter drei Stunden verweisen konnten, deutete dies auf die Qualität des 500köpfigen Teilnehmerfeldes hin. Die Gesamtzeit für das Duo Hauk-Heß betrug in Latsch 42:30:00 Stunden. Das „Falke Aktive Sportshop Team“ mit dem Schönauer Gregor Borgenheimer und seinem Bruder Martin landeten bei ihrer ersten Transalpine-Teilnahme mit einer beachtlichen Gesamtzeit von 36:49:44 Stunden auf den 33. Rang der Männer-Kategorie. Die „Bergener Hochfelln Gamsn“ mit Michael Krammer und Alois Klauser benötigten insgesamt 40:32:56 Stunden und belegten Rang 42 bei den Masters. Mastersieger wurden die beiden Allgäuer Thomas Miksch und Anton Philipp in 26:45:58 Stunden, was für die beiden sympatischen Deutschen den Vierten Rang aller Klassen bedeutete. Gesamtsieger des 5. Gore-Tex Transalpine-Run wurden in der Männer-Kategorie die beiden Engländer Tom Owens und Andrew Symonds in einer „Fabelzeit“ von 24:02:47 Stunden, vor dem deutschen „Dr. Steinbauer Team“ mit Thomas Geisenberger und Michael Veit (25:57:59 Stunden) und dem „Team Telmekom Südtirol“ mit Michael Fischer und Roland Osele (26:21:10 Stunden). Bei den Damenteams siegten die Südtirolerinnen Irene Senfter (Lana) und Petra Theiner (Marling) als „Team Latsch“ am Start in 32:10:21 Stunden vor dem „Team Salomon Sexten“ mit Martina Pfeifhofer und Elisabeth Egarter (32:50:29 Stunden) und dem deutschen „Intersport – Salomon Womenice Team“ mit Regine Schlump aus München und ihrer Reit im Winkler Teamkollegin Carmen Schindler (34:02:47 Stunden). Damit gewann die Gemeinderätin aus Lana und studierte Stadtdezernentin von Bozen, Irene Senfter bereits zum dritten Mal den Transalpine-Run. Neben den Siegerteams beteiligten sich weitere zahlreiche Spitzensportler am 5. Gore-Tex Transalpine-Run. Unter anderem der ehemalige mehrfache DDR-Meister im Berglauf, Heiko Schinkitz von der SG Adelsberg Chemnitz (Marathonbestzeit 2:15 Stunden), der mit seinem Partner in der Master-Klasse Rang elf belegte (32:16:07 Stunden), der zehnfache Deutsche Meister über 100 Kilometer, Michael Sommer, der mit seinem Partner den ausgezeichneten fünften Gesamtrang in der Männerklasse belegte (27:34:05 Stunden) oder die Laufprofis Achim Heukemes und Dagmar Großheim, die sich bereits bei Ultraläufen weltweit in die Siegerlisten ganz oben eintragen konnten, unter anderem beim berüchtigten „Death Valley“-Run in den USA. Sie belegten quasi im „Auslaufen“ nach dem „Trans-Europa-Lauf“ beim Transalpine-Run den 49. Gesamtrang der Mixed-Kategorie (50:21:35 Stunden). Dank des guten Wetters während der ganzen Transalpine Woche hielten sich auch die „Ausfälle“ in Grenzen. So erreichten von den 250 gestarteten Zweierteams 195 das Ziel in Latsch. Dennoch traf es wieder einmal einige Spitzenteams unter anderem das aussichtsreichste deutsche Männerteam mit dem vierfachen Rennsteigsieger Christian Storck und seinem Teampartner Mathias Dippacher oder das schweiz-österreichische Salomon Team mit Gaby Steigmeier und Seppi Neuhauser, wo letzterer als bester „individual Finisher“ quasi außer Konkurenz das Ziel erreichte. Die am weitesten angereisten Teilnehmer kamen aus Japan, Korea, Neuseeland, Venezuela, Brasilien, Australien, Bermuda und Kanada. Neben den zahlreichen deutschen Teilnehmern stellte Spanien überraschend das zweitgrößte Aufgebot, noch deutlich vor den Österreichern, Schweizern und Italienern. Im nächsten Jahr wird wieder im turnusmäsigen Wechsel von Ruhpolding aus in Richtung Sexten gestartet, wobei die Strecke gebenüber dem Vorjahr durch zwei neue Etappenorte leicht verändert wird. Ein ausführlicher Bericht von den einzelnen Etappen der diesjährigen Austragung ist auf der Internetseite http://www.gripmastertrails.com/ mit eindrucksvollen Bildern nachzulesen. Die Verfilmung mit den Tassanis als Hauptdarsteller ist am 27. November in Salzburg im „Das Kino“ zu sehen. -.
Rigi-Berglauf - Schweiz
Tassani Zweiter auf der „Rigi“ Arth am See/Schweiz. Beim 26. Internationalen Rigi-Berglauf von Arth am See auf den 1.797 Meter hohen Rigi-Kulm belegte Stephan Tassani-Prell vom SC Ainring/Team Salomon unter 251 Teilnehmern den ausgezeichneten zweiten Gesamtrang. Für die 1.380 Höhenmeter über eine Distanz von 11,3 Kilometer benötigte der 38jährige Ainringer mit 1:10:54 Stunde nur 36 Sekunden mehr, als Tagessieger Beat Blätter. Dabei lieferten sich die beiden Berglaufspezialisten, als sie den eigentlichen Top-Favoriten Silvano Turati abhängen konnten, einen ergbitterten Zweikampf um den beliebten „Rigi-Lorbeerkranz“. Konnte sich Tassani im etwas flacheren Mittelteil einen kleinen Vorsprung von etwa 100 Metern herauslaufen, mußte er sich im „ruppigen“ Schlußkilometer dem siegreichen Eidgenossen geschlagen geben. „Platz zwei und über zwei Minuten Vorsprung auf Turati sind ok, obwohl ich gerne gewonnen hätte“, so der Ainringer beim Interview im Ziel auf dem berühmten Aussichtsberg zwischen Zuger- und Vierwaldstätter See. Da es sich um einen Wertungslauf zur Zentralschweizer Berglaufmeisterschaft handelte, war die Athmosphäre im Zielbereich Dank Blechmusik und zahlreicher Zuschauer hervorragend. Dies und die einmalige Aussicht auf die schneebedeckten 3000er und 4000er im Berner Oberland konnte auch Ehefrau Barbara mit einem guten 10. Damen-Gesamtrang (4. Platz Frauen II/1:34:53 Stunde) genießen. Die nahm den Rigi-Berglauf als intensive „Trainingseinheit“ auf den im September startenden Transalpine-Run, mit. Souveräne Damensiegerin bei hochsommerlichen Temperaturen wurde die mehrmalige Schweizer Meisterin und Nationalläuferin, Daniela Gassmann in 1:17:34 Stunde. Bei der zünftigen Siegerehrung auf der Aussichtsterrasse des „Rigi-Kulm-Hotels“ gab es den berühmten „Rigikäs“ für die schnellsten am Berg.
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By: Christopher D. Jensen, PhD, MPH, RDNutrition & Epidemiology Researcher
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