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    <title>The Lastest Blog By Flex43</title>
    <link>http://www.powerbar.com:80/blog/Flex43.aspx</link>
    <description>Lastest Blog By Flex43</description>
    <language>en</language>
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      <title>„Einen Glückstreffer gelandet“ Der gebürtige Füssener Felix Petermann über seinen Wechsel zum DEL-Neuling EHC München – </title>
      <link>http://www.powerbar.com:80/post/flex43/7369/„Einen_Glückstreffer_gelandet“_Der_gebürtige_Füssener_Felix_Petermann_über_seinen_Wechsel_zum_DEL-Neuling_EHC_München_–_.aspx</link>
      <pubDate>8/5/2010</pubDate>
      <description><![CDATA[München Bereits Anfang des Jahres<br>hatte Eishockey-Profi Felix Petermann<br>seine persönliche Planung für<br>die nahe Zukunft abgeschlossen. Bei<br>den Frankfurt Lions unterschrieb<br>der 26-jährige Verteidiger aus Füssen<br>einen Zwei-Jahres-Vertrag.<br>Doch die Insolvenz der Hessen<br>durchkreuzte Petermanns Pläne.<br>Anfang Juli heuerte der 35-fache<br>Nationalspieler beim Aufsteiger<br>EHC München an. Wir haben mit<br>dem Abwehrspieler über seinen<br>Wechsel nach vier Jahren in der<br>Kurpfalz an die Isar gesprochen.<br>Wie haben Sie Ihre ganz persönliche<br>Transfer-Odysee erlebt?<br>Felix Petermann: Ich hatte mir<br>Frankfurt gezielt ausgesucht: Die<br>Mannschaft wäre stark gewesen und<br>meine Perspektive war top. Ich habe<br>mich wahnsinnig auf Frankfurt gefreut,<br>meine Freundin Dorothee<br>hatte bereits eine Lehrerstelle und<br>wir hatten schon eine sehr schöne<br>Wohnung gefunden. Als ich von den<br>ersten Problemen der Lions hörte,<br>hatte ich keinen Gedanken an das<br>Aus. Es war nicht vorstellbar, dass<br>es in so einer Stadt an fünf Millionen<br>Euro scheitert – dort gibt es Unternehmen,<br>die pro Tag mehr<br>Umsatz machen.<br>Wann haben Sie am<br>Plan B gearbeitet?<br>Petermann: Mein<br>Agent hat sich<br>schon früh umgehört,<br>aber bis zum<br>offiziellen Insolvenzantrag<br>hatte ich ja einen<br>gültigen Arbeitsvertrag.<br>Jedoch schon zwei<br>Tage nach der endgültigen<br>Lions-Pleite stand<br>der Kontakt nach<br>München.<br>Kommen da zwischenzeitlich<br>auch Ängste<br>durch, plötzlich ohne<br>Arbeitgeber dazustehen?<br>Petermann: Ich habe<br>mir in dieser Phase<br>Gedanken gemacht, die ich mir noch<br>nie zuvor machen musste. Das ist<br>schon eine Art Existenzangst. Auf<br>der anderen Seite war ich noch nie so<br>froh, dass ich BWL studiere und damit<br>ein zweites Standbein habe.<br>Welche Argumente an München haben<br>Sie überzeugt?<br>Petermann: Die Situation war so<br>schlimm, dass ich erstmal froh bin,<br>überhaupt so schnell einen neuen<br>Verein gefunden zu haben. Man<br>darf nicht vergessen: Die meisten<br>Vereine hatten ihr Budget schon<br>ausgeschöpft und auf einen Schlag<br>waren 20 Topspieler mehr auf dem<br>Markt. Mit München habe ich aber<br>einen echten Glückstreffer gelandet:<br>Sie haben einen deutschen Verteidiger<br>mit DEL-Erfahung als Führungsspieler<br>gesucht – also deckungsgleich<br>mit meinen Vorstellungen.<br>Zudem ist die<br>Stadt wunderschön, nahe an<br>der Heimat und in diesem Jahr steigt<br>in München auch noch das 200-jährige<br>Wies’n-Jubiläum (lacht).<br>Also hat sich doch alles zum Gute gewendet<br>...<br>Petermann: ...fast. Wir haben schon<br>eine Wohnung. Jetzt braucht Dorothe<br>nur noch eine Stelle als Grundund<br>Hauptschullehrerin. Aber<br>sportlich ist die Aufgabe hier sehr<br>reizvoll.<br>Auch wenn es wahrscheinlich nicht um<br>den Titel gehen wird?<br>Petermann: Wir wollen uns als<br>Mannschaft in der Liga und das Eishockey<br>in München etablieren. Ich<br>freue mich darauf in einer Mannschaft<br>zu spielen, in der das Team an<br>erster Stelle steht. Ich habe in der<br>Vergangenheit erlebt, das<br>Einzelnen ihr Ego teilweise<br>wichtiger war<br>als der kollektive Erfolg.<br>In Mannheim<br>war die Erwartung<br>zwar der Titel, aber<br>die Realität war trotz<br>guten Kaders oft meilenweit<br>davon entfernt.<br>In München<br>sind die Erwartungen andere<br>und der Druck geringer.<br>In der Vergangenheit<br>sind die Projekte am<br>Eishockey-Standort<br>München meist kläglich<br>und verlustreich gescheitert.<br>Woran liegt das?<br>Petermann: Als Füssener<br>habe ich das immer<br>verfolgt und ehrlich gesagt<br>nie so richtig verstanden,<br>warum nicht<br>jedes Wochenende zumindest<br>5000 Zuschauer<br>in das Eisstadion zu bewe-<br>gen sind. Ich denke aber, dass es<br>möglich ist, eine Euphorie zu entfachen.<br>Eishockey muss einfach Spaß<br>machen. Es gibt ja genügend vergleichbare<br>Beispiele: In Frankfurt<br>zum Beispiel regiert auch König<br>Fußball, trotzdem sind die Leute<br>auch zum Eishockey gegangen.<br>Die Pleite der Lions, das drohende Aus<br>von Meister Hannover, die Farce mit<br>Kassel und das Zittern um München.<br>Nach der tollen WM im eigenen Land<br>hat das Eishockey in Deutschland wieder<br>einmal vorwiegend Negativ-<br>Schlagzeilen produziert. Woran liegt<br>das?<br>Petermann: Das ist einfach nur frustrierend.<br>Der größte Erfolg in der<br>Geschichte unseres Sports war der<br>perfekte Grundstein für eine ähnliche<br>Entwicklung wie im Handball.<br>Doch solche Themen machen das<br>Eishockey kaputt. Wir brauchen zunächst<br>einmal eine nachhaltige<br>Struktur mit Auf- und Abstieg. Diese<br>ewigen Debatten um den Modus<br>sind nicht gerade förderlich.<br>Haben Sie noch andere Ansätze, wie<br>das Image aufpoliert werden könnte?<br>Petermann: Wir müssen nicht auf die<br>NHL schauen, sondern einfach mal<br>Richtung Schweiz. Die Schweizer<br>haben seit Jahren eine sehr attraktive<br>und duchstrukturierte Liga die<br>vor allem auf die einheimischen Akteure<br>baut. Daher empfehle ich eine<br>Reduzierung auf acht, dann auf<br>sechs Ausländer. Dies würde auch<br>der Nationalmannschaft zu Gute<br>kommen, die einfach das Aushängeschild<br>des Sports ist. Außerdem sollten<br>DEL und 2. Liga angeglichen<br>werden, damit beispielsweise eine<br>Relegation gespielt werden kann.<br>Ich denke auch, dass das öffentlichrechtliche<br>Fernsehen das richtige<br>Medium wäre. Es bekommt ja niemand,<br>der nicht Pay-TV hat, was<br>von der DEL mit. Der Hauptpunkt<br>ist aber eine professionellere Arbeit<br>bei den Vereinen, der Liga und dem<br>Verband mit dem gemeinsamen<br>Ziel, Eishockey in Deutschland nach<br>vorne zu bringen. Den so ein Lizenz-<br>Theater wie in den letzten<br>Monaten hilft niemandem und<br>macht das Eishockey kaputt.<br>]]></description>
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      <title>„Es gibt viele Parallelen zum FC Bayern München“</title>
      <link>http://www.powerbar.com:80/post/flex43/1889/„Es_gibt_viele_Parallelen_zum_FC_Bayern_München“.aspx</link>
      <pubDate>10/29/2009</pubDate>
      <description><![CDATA[<b>Eishockey DEL-Profi Felix Petermann über den großen Erfolgsdruck bei den Mannheimer Adlern und seine Zukunftspläne<br><br>Mannheim/Füssen </b>Obligatorisch gelten<br>die Mannheimer Adler jedes<br>Jahr als Meisterschaftsfavorit in der<br>Deutschen Eishockey-Liga (DEL).<br>Doch seit dem Titel 2007 konnten<br>die Kurpfälzer die hohen Erwartungen<br>nicht mehr erfüllen. Heuer kam<br>der Ligakrösus bislang gut aus den<br>Startlöchern. Wir haben mit Felix<br>Petermann (25) aus Füssen, der sein<br>viertes Jahr bei den Adlern spielt,<br>über die aktuelle Lage und seine Zukunftspläne<br>gesprochen.<br>Sie sind einer der dienstältesten Adler-<br>Spieler. Was ist in dieser Spielzeit der<br>Unterschied zu den letzten beiden?<br>Felix Petermann: Wir sind in diesen<br>zwei Jahren jeweils schlecht gestartet.<br>Das war nicht gut für das Selbstvertrauen<br>der Mannschaft und hat<br>Unruhe ins Umfeld gebracht.<br>Ähnlich wie beim FC Bayern München,<br>mit dem Mannheim häufig verglichen<br>wird?<br>Petermann: Natürlich ist der FC<br>Bayern eine ganz andere Größenordung,<br>aber es gibt schon einige Parallelen.<br>Wir sind in jeder Partie Favorit<br>und der Gegner wächst gegen<br>uns oft über sich hinaus. Mit diesem<br>Druck muss man einfach leben.<br>Das Umfeld in Mannheim ist zudem<br>extrem erfolgsverwöhnt…<br>Petermann: …und erwartet von uns<br>in jeder Saison den Titel. Bei Heimspielen<br>reicht es auch nicht, nur zu<br>gewinnen. Die Fans, die uns zwar<br>begeistert unterstützen, wollen in<br>jedem Spiel ein Feuerwerk. Das<br>geht natürlich nicht immer.<br>Alle Augen sind in Mannheim auf die<br>Adler gerichtet. Welche Auswirkungen<br>hat das auf den einzelnen Spieler?<br>Petermann: Wir sind trotz der<br>Handballer von den Rhein-Neckar-<br>Löwen und der TSG Hoffenheim<br>die klare Nummer eins in der Region.<br>Zudem gibt es viel mehr PRTermine<br>als bei den meisten anderen<br>Vereinen. Die Adler sind ein<br>sehr professionell geführter Verein.<br>…der nur mal wieder Meister werden<br>sollte, oder?<br>Petermann: Wir sind gut in die Saison<br>gekommen und haben uns oben<br>festgesetzt, spielen aber noch nicht<br>auf höchstem Niveau. Wir haben<br>vom Papier her die beste Mannschaft<br>der Liga und sind auch ein<br>guter Haufen. Es wird, wie vor der<br>Saison bereits von vielen prophezeit,<br>auf einen Zweikampf mit Berlin um<br>den Titel herauslaufen.<br>Eine aufregende Saison also…<br>Petermann: Für mich persönlich ein<br>ganz wichtiges Jahr. Ich möchte<br>nach 2007 wieder Meister<br>werden. Außerdem läuft<br>mein Vertrag aus. Ich<br>würde gerne verlängern,<br>da ich<br>mich mit meiner<br>Freundin<br>Dorothee hier<br>sehr wohl fühle.<br>Haben Sie die Nationalmannschaft<br>noch auf<br>dem Plan?<br>Petermann: Ich<br>bin leider nicht<br>für den<br>Deutschland-<br>Cup nächste Woche nominiert, habe<br>aber die Hoffnung noch nicht aufgegeben.<br>Olympia und die WM im eigenen<br>Land stehen vor der Tür – für<br>einen Sportler gibt es nichts Größeres.<br>Allerdings weiß ich auch, dass es<br>sehr schwierig wird.<br>Wie sehen Sie die<br>Entwicklung der<br>Nationalmannschaft?<br>Petermann: Wir<br>werden uns weder<br>in der Liga noch international<br>weiterentwickeln,<br>wenn<br>die Vereine lieber<br>eingedeutschte<br>Spieler als Nachwuchstalente<br>einsetzen.<br>Ich finde es sehr<br>schade, dass mittlerweile<br>sogar in der<br>Nationalmannschaft<br>den jungen<br>Deutschen<br>so die<br>Chance genommen<br>wird.<br>Wenn Sie nicht Nationalmannschaft<br>spielen, haben Sie mehr Zeit für Ihr<br>Studium…<br>Petermann: Das stimmt. Ich werde<br>im nächsten Sommer mein Studium<br>der internationalen BWL beenden.<br>Da sind noch sechs Scheine offen.<br>Außerdem steht ein zehnwöchiges<br>Praktikum an.<br>Viele Gedanken über eine Karriere<br>nach dem Eishockey für einen 25-Jährigen.<br>Petermann: Wenn ich irgendwann<br>mit dem Eishockey aufhöre, möchte<br>ich mich auf dieses Leben freuen<br>können. Genau das bereite ich gerade<br>vor und schaffe dafür die Vorraussetzungen.<br>Inwieweit geht es dabei auch um wirtschaftliche<br>Aspekte?<br>Petermann: Ich habe ein sehr gutes<br>Leben derzeit. Aber als Eishockeyspieler<br>hat man in Deutschland nach<br>der Karriere nicht ausgesorgt. Es<br>geht mir aber vielmehr darum, das<br>Problem, das viele Leistungssportler<br>nach ihrer aktiven Laufbahn haben,<br>zu umgehen. Ich habe auch danach<br>Ziele und möchte erfolgreich<br>sein.<br>Also haben Sie nicht den klassischen<br>Plan, Trainer oder Manager zu werden?<br>Petermann: Das kann ich mir nur<br>bedingt vorstellen. Möglicherweise<br>hat mein Job mal was mit Sport zu<br>tun, aber wahrscheinlich eher nicht<br>in diesen Funktionen.<b><br></b>]]></description>
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